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- Bewegung in der Kommunikation -

Archiv für Juni 2008

Weisheit der Native – Wenn der Tag geht…

Verfasst von heddesheim am Juni 30, 2008

„Wenn der Tag vorüber ist, denke ich an alles, was ich getan habe.

Habe ich den Tag vergeudet oder habe ich etwas erreicht? Habe ich mir einen neuen Freund gemacht oder einen Feind?

War ich wütend auf alle oder war ich freundlich? Was ich auch getan habe, es ist vorbei.

Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen strahlenden Tag hervor,
den ich gebrauchen kann oder vergeuden oder was immer ich will.

Heute Abend nehme ich mir vor:

Ich werde gut sein, ich werde freundlich sein, ich werde etwas tun, was wert ist, getan zu werden.“

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Pater Willigis Jäger im Odenwald-Institut (Tromm)

Verfasst von heddesheim am Juni 30, 2008

Wenn man häufig zu Fuß unterwegs ist, stellt man sich viele Fragen. Es entstehen innere Bilder die dem Leben Tiefgang ermöglichen. Ich übe täglich das Staunen, wenn ich mir beim Gehen vorstelle, welche interessanten Begegnungen ich heute haben werde. Die Füße spüren, einatmen -ausatmen, die Luft schmecken. Bewußtsein spüren, mein Atem begleitet mich von Anfang bis Ende meines Daseins und meine Füße werden mich tragen. So wird gehen zum spirituellem Sinn. Durch diese „Entschleunigung“ ist Begegnung erst möglich.

Nach einem ereignisreichen Fußmarsch von zwei Stunden gelangte ich zum Odenwaldinsitut. Welch ein energiegeladener Platz- der Weg war das Ziel. Hier oben im Odenwald spüre ich den Lebensatem. Ein Ort wo es Verbündete gibt. Menschen die sich nicht mit Oberflächlichkeit abgeben, weder in Beziehungen noch im Arbeitsalltag. Begegnung in allem und spüren wie einmalig das Geschenk des Lebens ist…

Und staunend stelle ich wieder fest – es funktioniert. Auf einem Feldweg bin ich einem der größten spirituellen Leher begegnet. Ich kann mich nur wiederholen. Diese tägliche Lebensweisheit ist bewährt: der Weg ist das Ziel…

Info:
Das Odenwald-Institut wurde 1978 als Bildungseinrichtung der Karl Kübel Stiftung gegründet, gelegen im Geopark Bergstraße-Odenwald. Mit fünf Tagungshäusern, Meditationsraum, Buchhandlung, Sauna, jährlich 450 Veranstaltungen und ca. 6500 Teilnehmenden, zählt es zu den führenden Seminaranbietern in Deutschland. Themen und Methoden der Seminare entsprechen den Grundsätzen der Humanistischen Psychologie, der fördernden Pädagogik und des effizienten Trainings.

Aktuell: In der neuen Ausgabe von FOCUS (KW 27) wird über Zen, Pater Wiligis Jäger und den Bendiktushof Holzkirchen berichtet: Meditation – Schweigen für Manager

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Vortrag: „Musikalische Intervention im Alter“ am 7. Juli 2008

Verfasst von heddesheim am Juni 30, 2008

Prof. Dr. David Aldridge von der Universität Witten / Herdecke Lehrstuhl für Qualitative Forschung in der Medizin hält in Heidelberg einen Vortrag.

Termin 7. Juli 2008 – um 14 Uhr – Bergheimer Str. 20, Raum 120, Heidelberg -

Musik sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Musik kann dabei fröhlich machen, herrlich entspannend sein oder eine geradezu euphorische Stimmung hervorrufen. Sie vermag aber auch körperliche Leiden zu lindern. Und manchmal versetzt sie uns in eine „andere Welt“. Um diese und andere erstaunlichen Fähigkeiten von Tönen und Klängen im Zusammenspiel mit der menschlichen Psyche geht es bei dem Vortrag.

Wie kann ein Lied aus der Jugendzeit bei einem Menschen, der am Ende seines Lebens steht spirituelle Fragen aufwerfen und Ihm Trost und Hoffnung sein? Auch diese Frage wird angesprochen werden.

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Anstieg psychischer Probleme in der Arbeitswelt

Verfasst von heddesheim am Juni 29, 2008

Deutschland verfehlt Ziele der WHO zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Deutschland erreicht die von der Weltgesundheitsorganisation gesteckten Ziele zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz nicht. Dies geht aus dem Bericht des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP) 2008 zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz hervor. Während die Zahl der Arbeitsunfälle zurückgeht, nimmt die der psychischen und Verhaltensstörungen drastisch zu. Ihr Anteil an den Ausfalltagen ist von 6,6% auf 10,5% angewachsen. Es wird geschätzt, dass allein die depressiven Verstimmungen bereits 2020 nach den Herzerkrankungen an zweiter Stelle stehen werden. Dieser Anstieg ist zu hoch, um sich aus der größeren Bereitschaft und Fähigkeit, eine psychische Störung als solche zu diagnostizieren, zu erklären.

Ursachen liegen dem BDP-Bericht zufolge in Zeitdruck, Komplexität der Arbeit und Verantwortung der Beschäftigten, fehlenden Partizipationsmöglichkeiten, prekären Arbeitsverhältnissen wie Leiharbeit und Zeitarbeit, mangelnder Wertschätzung, defizitärem Führungsverhalten sowie einem Ungleichgewicht zwischen beruflicher Verausgabung und erhaltener Entlohnung. “Wir haben in Deutschland nicht nur ein Problem mit Managergehältern, wir haben einen weit verbreiteten Mangel an Managerqualitäten”, so BDP-Vizepräsidentin Thordis Bethlehem, der sich auch in psychischen Problemen von Beschäftigten niederschlägt.

Nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern auch die permanente Sorge um den Arbeitsplatz, so geht aus dem Bericht hervor, ist mit erheblichen psychischen Belastungen verbunden. Arbeitsüberlastung, hoher Erfolgsdruck und Mangel an sozialer Anerkennung führen unter denen, die permanent um ihren Job fürchten, zu ausgeprägten sozialen Spannungen und chronischem Stress. Arbeitslose, so zeigte sich bei Untersuchungen, haben ein hohes Maß an somatoformen Beschwerden und eine besonders niedrige Lebensqualität. Etwas geringer sind diese Beschwerden bei Berufstätigen, die sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen, während Berufstätige in einem sicheren Arbeitsverhältnis weniger betroffen sind

Kosteneinsparungen in Unternehmen und die daraus zum Teil erwachsende stärkere Arbeitsbelastung führen aber nicht nur zu einer höheren Zahl von Krankentagen aus psychischen Gründen, sondern verändern das Arbeitsklima: Intrigen und Mobbing nehmen zu. Auch die berufsbedingte Trennung von Partnern, die mit der gesellschaftlich geforderten Flexibilität von Arbeitnehmern häufig einhergeht, führt zu psychischen Belastungen, insbesondere bei Frauen, die mit Berufstätigkeit und Familienarbeit stärker gefordert bis überfordert sind.

Der Bericht widmet einzelnen Berufsgruppen mit besonderen Belastungen spezielle Aufmerksamkeit. Dazu gehören Ärzte, Lehrer und Lokführer. Mindestens 20 Prozent der Ärzte, heißt es im Bericht, leiden an einem Burnout-Syndrom, einer individuellen Reaktion auf berufliche Überforderung bzw. ungünstige Stressbewältigung, rund 10 Prozent an einer substanzbezogenen Störung; die Suizidraten sind bei Medizinern bis zu 3-fach erhöht, bei Medizinerinnen bis zu 5-fach. Die Risikofaktoren für Lehrer liegen laut BDP-Bericht vor allem in der fehlenden Balance von Wollen, Sollen und Können. Die nach wie vor hohe Zahl von Frühpensionierungen (24%), insbesondere an Grund- und Hauptschulen, ist alarmierend.

Entschieden fordert der BDP ein nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement, geeignete Methoden bei der Personal- und Organisationsentwicklung und Präventionsprogramme, wie sie z.B. die Deutsche Bahn wegen des Traumatisierungsrisikos für Lokführer etabliert hat. Neue Arbeitsbedingungen, so heißt es, verlangen neue Fähigkeiten, z.B. die, widerstandsfähig gegenüber äußeren Belastungen und Krisensituationen zu sein. Resilienz lautet das Zauberwort für eine Eigenschaft, die laut BDP bis zu einem gewissen Grad trainierbar ist. In den am Schluss des Berichts formulierten Empfehlungen für Politik und Wirtschaft fordert der Verband dazu auf, die bereits existierenden gesetzlichen Regelungen in Verwaltung und Wirtschaft endlich umzusetzen statt über steigende Gesundheitskosten zu lamentieren.

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Telomerase – „Jungbrunnen der Zelle“ – Vortrag von Prof. Blackburn, 17. Juli 2008 – 18 Uhr in Heidelberg

Verfasst von heddesheim am Juni 28, 2008

Professor Elizabeth Blackburn spricht in Heidelberg über die „Telomerase und die Gründe des Alterns“.

Bei jeder Zellteilung werden die monotonen Wiederholungen an den Enden unserer stäbchenförmigen Erbanalagen (Chromosomen), die sogenannten „Telomere“, um ein winziges Stück kürzer. Elizabeth Blackburn erklärt diesen komplizierten Vorgang am Beispiel des Schnürsenkel: Die Telomere sitzen quasi auf den Kappen der Chromosomen wie ein Plastikring an jedem Ende des Schnürsenkels und schützen vor einer „Zerfledderung“, so wie es die Kappen von Schnürsenkeln tun. Sind die Telomere nach einer bestimmten Zahl von Zellteilungen aufgebraucht, stirbt die normale Zelle.

Nun haben Zellen ein Eiweiß, das Enzym „Telomerase“, das die Telomere wieder auffüllen kann. Nachweisbare Mengen dieses Enzyms finden sich im menschlichen Körper jedoch ausschließlich in Zellen, die sich dauerhaft erneuern müssen, wie in der Haut, der Schleimhaut, dem blutbildenden System oder in den Keimzellen.

Der Vortrag findet am 17. Juli 2008, 18 Uhr, in der Print Media Academy statt. Mit freundlicher Unterstützung der Manfred Lautenschläger Stiftung und Netzwerk Alternsforschung.

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Mister HighTech – Dr. Wiedeking und das Davidprinzip…

Verfasst von heddesheim am Juni 27, 2008

Wie schreibt doch Dr. Wendelin Wiedeking so schön in seinem Buch „Das Davidprinzip“:

„Zu oft siegen die Großen über die Kleinen, zu oft spielen Sie Ihre Macht, ihre Kraft, ihre Armeen oder ihr Geld aus und lehren die Kleinen, dass sie „klein“ sind. Charles Darwin hat eine andere Kategorie eingeführt – nicht „klein“, nicht „groß“ – und daraus ein wirkliches, auf eigenen Beobachtungen geruhendes Naturgesetz formuliert: „survival of the fittest.“

Diese Phänomen wird in dem Buch „Die Beschleunigungsfalle oder der Triumph der Schildkröte“ sehr anschaulich beschrieben:Jeden Morgen erwacht in Afrika eine Gazelle. Sie weiß, dass sie nur dann den Tag überleben wird, wenn sie die Zeiten beachtet, zu denen sich der Löwe auf Nahrungssuche macht. Und jeden Morgen erwacht in Afrika ein Löwe. Er weiß, dass er nur dann nicht verhungern wird, wenn er die Zeiten beachtet, zu denen die Gazelle ihren Durst am Wasser stillt. Es ist also egal, ob man Löwe oder Gazelle ist: Wenn die Sonne aufgeht, muss man etwas von den Zeiten anderer Lebewesen verstehen und sie beachten!“

Genauso ist das mit Porsche. Porsche überlebt, weil wir die Gewohnheiten der Großen kennen – zumindest besser als die Großen die Gewohnheiten der Kleinen.“

Es lohnt sich darüber nachzudenken. Eine Woche lang testen…so als tägliche Mentalübung…

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Der Emir und der Falke oder bleibe der Wahrheit treu…

Verfasst von heddesheim am Juni 26, 2008

Der Emir besuchte einmal seinen Freund, den Falken. Um ihn gebührend bewirten zu können, flog der Falke rasch in den Wald, Perlhühner zu fangen. Er streute Hirse auf den Boden und ließ sich dann auf dem nächsten Baumwollbaum nieder. Es dauerte nicht lange, da sammelten sich die Perlhühner und fraßen von der Hirse. Der Falke stieß herab und erbeutete zwei von ihnen. Ins Dorf zurückgekehrt, trug er seiner Frau auf, die Perlhühner zu kochen. Der Emir verzehrte alle beide und lud darauf den Falken ein: „Besuch mich doch in zwei Tagen auch einmal!“

Als die beiden Tage vorüber waren, begab sich der Falke zum Emir. „Gedulde dich ein Weilchen“, bat der Emir seinen Gast und lief in den Wald, um ebenfalls Perlhühner zu fangen. Wie der Falke streute auch er Hirse auf den Boden und kletterte dann auf einen Baumwollbaum. Kaum sah er die Perlhühner kommen, sprang er herunter, aber die Perlhühner stoben erschrocken davon, und der Emir ging leer aus.


Ärgerlich über seinen Misserfolg kehrte er zum Falken zurück und behauptete: „Perlhühner gibt es nicht mehr.“ – „Das glaube ich nicht“, erwiderte der Falke, „es gelingt dir nur nicht, sie zu fangen, weil du nicht fliegen kannst. Aber warum denkst du dir deshalb Lügen aus? Warte, ich werde Perlhühner holen – dann aber kehre ich in mein Dorf zurück.“ Er fing drei Perlhühner, brachte sie dem Emir und sprach: „Da siehst du es, drei Perlhühner habe ich erbeutet. Aber mit unserer Freundschaft ist es vorbei. Mit einem Lügner will ich nicht länger befreundet sein!“

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Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

Verfasst von heddesheim am Juni 26, 2008

Das Buch ist vielleicht besser als manches Hausarzt-Rezept:

Hilft Akupunktur beim Auto? Warum regt einen Glückstee so auf? Und wie findet man mit geschlossenen Augen seinen Traumpartner?
Arzt, Kabarettist und Bestsellerautor Dr. Eckart von Hirschhausen kennt sich aus im Leben, ihm ist nichts Menschliches fremd, und niemand ist vor ihm sicher. Mit diagnostischem Blick entdeckt er das Komische in Medizin und Alltag und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: Kindern muss man Gemüse verbieten, die Bahn ist eine buddhistische Sekte, und die Löcher im Käse machen dick. Eckart von Hirschhausens Texte sind keine Placebos, sondern humorvolle Lebenshilfe in einer Welt, für die wir nie geschaffen wurden.
Ansteckend lustig!

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Buch: Bill Clinton – Mein Leben

Verfasst von heddesheim am Juni 26, 2008

Präsident aus Leidenschaft

Jurist, jüngster Gouverneur, neuer Kennedy, politisches Naturtalent, charismatischer Visionär – der 42. Präsident der Vereinigten Staaten ist einer der facettenreichsten und interessantesten Männer der Welt. Acht Jahre lang prägte er nicht nur die Innenpolitik eines damals vielleicht besseren Amerika, sondern dominierte auch die internationale Bühne. Ein Vollblutdemokrat, der die Massen bewegt und polarisiert hat. In seinen Erinnerungen gewährt er erstmals tiefe Einblicke in sein privates und politisches Leben. Die vielen Gesichter dieses großen Politikers fügen sich in diesem Buch zu einem faszinierenden Gesamtbild.

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S.H. XIV. Dalai Lama…was am allerwichtigsten ist…

Verfasst von heddesheim am Juni 26, 2008

Was am allerwichtigsten ist…

Es war einmal ein Dichter, der wollte die Weisheit Buddhas studieren. Er begab sich auf eine lange Reise zu einem berühmten Lehrer. Den fragte er: „Was ist das allerwichtigste in der Lehre Buddhas?“
Der Lehrer antwortete:“Füge keinem Schaden zu und tue nur Gutes.“
„Das klingt aber sehr dumm!“, rief der Dichter. „Nun bin ich den ganzen langen Weg zu dir gekommen, weil du solch ein berühmter Lehrer sein sollst. Und nun ist das alles, was du mir zu sagen hast! Selbst ein dreijähriges Kind könnte so etwas sagen.“
„Ja“, antwortete der Lehrer, „Vielleicht könnte ein dreijähriges Kind so etwas sagen. Aber es ist sehr schwer in die Tat umzusetzen, selbst für einen alten Mann wie mich.“

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