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- Bewegung in der Kommunikation -

Weblog-Archiv für 22. Juli 2008

Wichtig: Banken vernachlässigen ihre besten Kunden!

Verfasst von heddesheim am Juli 22, 2008

„Banken vernachlässigen ihre besten Kunden.“ So fasst Alexander Wild, Vorstandsvorsitzender der Feierabend Online Dienste für Senioren AG in Frankfurt, die jüngste Umfrage von feierabend.de zusammen.

Die größte(*) deutsche Online-Community für Senioren hatte 890 Mitglieder im Alter von durchschnittlich 61 Jahren gefragt, was ihre Bank besser machen könnte. Danach forderten fast vier von fünf Befragten (78,5 Prozent) „Beratung, die klar und verständlich ist.“ Dass 61,9 Prozent wünschen, als „vollwertiger Kunde“ behandelt zu werden, bestätigt das vernichtende Zeugnis. „Wer die größte und reichste Zielgruppe in Deutschland derart sträflich ignoriert, verbrennt Gewinne“, kommentiert Alexander Wild.

Im Vergleich dazu erscheinen die weiteren Kritikpunkte fast nebensächlich: 35,6 Prozent wünschen sich mehr Diskretion in der Schalterhalle, 24,1 Prozent freundlichere Mitarbeiter. 27,1 Prozent erwarten besser verständliches Informationsmaterial. Immerhin jeder fünfte Befragte (19,1 Prozent) würde sich über mehr Sitzmöglichkeiten in den Bankfilialen freuen, 16,1 Prozent fordern besser lesbare Kontoauszüge und Überweisungsträger und 14,2 Prozent einfacher zu bedienende Geldautomate

Ergebnisse der Umfrage:
Was erwarten Sie von Ihrer Bank? (Mehrfachantworten)

78,5 Prozent: Beratung, die klar und verständlich ist
61,9 Prozent: das Gefühl, ein vollwertiger Kunde zu sein
35,6 Prozent: mehr Diskretion in der Schalterhalle
24,2 Prozent: freundlichere Mitarbeiter
27,1 Prozent: besser verständliche Broschüren
19,6 Prozent: mehr Sitzmöglichkeiten
16,1 Prozent: besser lesbare Kontoauszüge / Überweisungsträger
14,2 Prozent: einfacher zu bedienende Geldautomaten
Quelle: Feierabend Online Dienste für Senioren AG, Frankfurt 2008
(*)laut IVW

Soweit diese aktuelle Umfrage. Es zeigt ganz deutlich was ihre Kunden wünschen. Da ist absoluter „Kommunikations-Bedarf“! Ich freue mich auf einen intensiven und kommunikativen Gedankenaustausch…

Hier gibt es noch einen Artikel vom Sprachpabst Prof. Wolf Schneider

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Sonja Kirchberger…Willkommen in Lüsgraf oder Rasierer zu Massagestäben

Verfasst von heddesheim am Juli 22, 2008

Dieser Film ist besonders für Unternehmen geeignet die vor ähnlichen kreativen Herausforderungen stehen.

Inhalt:

Die dörfliche Idylle des brandenburgischen Lüsgraf kennt Moni (Sonja Kirchberger) schon ihr ganzes Leben lang. Hier hat sie den Fahrlehrer Rüdiger geheiratet. Sie arbeitet als Fotoreporterin für die Lokalzeitung. Doch längst haben sich die Zeiten geändert. Moni ist geschieden und die Berichterstattung über das ländliche Leben alles andere als aufregend. Doch plötzlich ist das ganze Dorf in heller Aufregung:

Der größte Arbeitgeber der Gegend, die Plötzwerke, stehen vor der Pleite! Ein ausländischer Investor hat schon Interesse angemeldet, doch was wird das für die Angestellten bedeuten? Während die männliche Belegschaft unter der Führung von Betriebsrat Manfred auf die Barrikaden geht, kämpfen die Lüsgrafer Frauen auf ihre Art um den Erhalt der Arbeitsplätze und werden dabei ungewöhnlich kreativ:

Statt der bisherigen Elektrorasierer sollen zukünftig Massagestäbe für das weibliche Wohlbefinden produziert werden. Eine geniale Idee, die sofort das Interesse des einflussreichen japanischen Unternehmers Naoki weckt. Die Begeisterung der Männer im Ort hält sich allerdings in Grenzen… nicht zuletzt bei Manfred, der Naoki mehr Interesse an Moni, als an der Rettung des Werkes unterstellt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Ob die Lüsgrafer Männer doch noch rechtzeitig ihre weibliche Seite entdecken werden?

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