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- Bewegung in der Kommunikation -

Weblog-Archiv für 30. Juli 2008

Jedes fünfte Unternehmen ohne Kundenbindungsmaßnahmen

Verfasst von heddesheim am Juli 30, 2008

Der Angebotsprozess wird bei den meisten Unternehmen nicht nach neuesten Erkenntnissen optimiert, so das Ergebnis einer aktuellen VDI-Studie. Demnach benutzt knapp die Hälfte der Unternehmen kein CRM-System. Auch ein systematisches Controlling des Angebotsprozesses findet bei der Mehrzahl der Unternehmen nicht statt. 75 Prozent der befragten Unternehmensvertreter gaben an, dass die Angebotsbearbeitung in ihrem Unternehmen ein im Tagesgeschäft gewachsener Prozess und somit nicht systematisch geplant ist. „In den meisten Unternehmen schlummern erhebliche Verbesserungspotenziale im Ringen um begehrte Aufträge“, berichtet Dieter Moll von der VDI-Gesellschaft Entwicklung Konstruktion Vertrieb.

Neue Konzepte zum Kundenbeziehungsmanagement sind im Angebotsbereich für viele Unternehmen unwichtig. Bei rund 20 Prozent der Befragten existieren überhaupt keine speziellen Kundenbindungsmaßnahmen. „Dabei sind die Instrumente und Erkenntnisse eines modernen Kundenbeziehungsmanagements verknüpft mit einem praktikablen CRM-System auch im Bereich des Angebotswesens wesentliche Erfolgsfaktoren für Unternehmen“, weiß Moll. „Schnellere Angebotsabgaben wären so möglich. Auch könnte dadurch besser auf die erhöhten Kundenanforderungen eingegangen werden.“

Ein Viertel der Unternehmen führt kein regelmäßiges Controlling durch, sprich eine Erfolgsmessung. Damit werden Lerneffekt und Verbesserungsprozess erschwert. Wie die Studie ergab, würde hier unter anderem eine Systematisierung der Angebotserstellung bei gleichzeitig eingeräumtem Handlungsspielraum Abhilfe schaffen.

Qualität und Leistung wichtiger als der Preis

Kunden erwarten heute eine wesentlich bessere Beratungskompetenz als noch vor wenigen Jahren. 80 Prozent der befragten Unternehmen sehen sich mit der Forderung nach individuellerer und schnellerer Lösung konfrontiert, was den Aufwand bei der Angebotserstellung generell erhöht. „Preisvorgaben durch die Kunden, verkürzte Abgabefristen und ein generell verschärfter Wettbewerb fordern somit eine Optimierung der Arbeitsweise in den Unternehmen“, so Moll.

Für die Kundenentscheidung sind nach Auskunft der Studie Qualität und Leistung wichtiger als der Preis. Das erfordert ein Umdenken in den Unternehmen. Gemessen wird der Erfolg der eigenen Angebotsaktivitäten von den beteiligten Unternehmen vor allem über den Umsatz. Dagegen ermitteln 23 Prozent der Unternehmen die sogenannte Hitrate, die das Verhältnis von Angeboten zu Aufträgen beschreibt, nicht. Jedoch führen sie öfters Kundenzufriedenheitsanalysen durch. Benchmarking und Wettbewerbsvergleiche werden gar nicht (32 Prozent) oder nur teilweise (42 Prozent) als Mittel eingesetzt. „Die Ergebnisse zeigen uns, dass Angebotsprozesse in Unternehmen noch deutliches Potenzial zur Verbesserung beinhalten“, fasst Moll zusammen.

Wichtig für alle entsprechenden Verkäufer…hier gibt es Umsatz!!!

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Prof. Dr. Claus E. Heinrich über den Freiwilligentag am 20.09.2008

Verfasst von heddesheim am Juli 30, 2008

Wir schaffen was! Unsere Metropolregion Rhein-Neckar entwickelt sich prächtig. Wir sind wirtschaftlich stark und erfolgreich. Die Unternehmen und Institute dieser Region repräsentieren unseren Erfolg weltweit. Dieser Erfolg ist der Verdienst der Menschen die hier leben. Es sind die Bürger, die die Region erfolgreich aber auch lebens- und liebenswert machen.

Sie sind „Macher“ mit einer enormen Schaffenskraft entstehend aus hervorragender fachlicher Qualifikation und besonderem Engagement. Es begeistert einen dabei, dass sie sich hierbei nicht nur für sich selbst sondern auch für die Mitmenschen und das Gemeinwohl einsetzen. Dies belegt die Tatsache, dass das ehrenamtliche Engagement signifikant über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt.

Dieses außergewöhnliche Engagement für das Gemeinwohl möchten wir im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements mit dem Bürgerpreis und dem anstehenden Freiwilligentag wertschätzen und nachhaltig fördern.

Der Bürgerpreis soll Menschen helfen, gemeinnützige und dabei besonders innovative Ideen zu realisieren. Hierbei soll der Preis Ansporn und insbesondere auch Wertschätzung für das persönliche Engagement sein.

Der Wunsch und Wille, sich für das Gemeinwohl einzusetzen ist hier in der Region weit verbreitet. Häufig ist es noch nicht einmal der Mangel an Zeit, dass man sich schlussendlich nicht engagiert. Man weiß einfach nicht, wie man sich engagieren kann.

Der Freiwilligentag bietet eine Plattform, die das Engagement für alle Bürger möglich macht. Projekte und Menschen werden zusammengebracht. Die Bürger der Metropolregion können an diesem Tag diese Projekte gemeinsam durchführen.

Ich bin sicher, dass der Freiwilligentag auch der Anfang vieler toller Projekte und Initiativen sein wird, die weit über diesen Samstag hinaus reichen.

Wir werden damit ein Zeichen setzen. „Wir schaffen was“ für unsere Region und für jeden Einzelnen. Seien Sie dabei.

Prof. Dr. Claus E. Heinrich (Vorstandsvorsitzender Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. (ZMRN e.V.)
Vorstandsmitglied SAP AG

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