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- Bewegung in der Kommunikation -

Archiv für Januar 2009

IVU erhält Großauftrag in Kolumbien – Stadt Cali erster Kunde in Lateinamerika

Verfasst von heddesheim am Januar 26, 2009

Die IVU Traffic Technologies AG hat den ersten großen Kunden in Lateinamerika: Santiago de Cali, mit rund 2,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt in Kolumbien, baut ihren öffentlichen Personenverkehr völlig neu auf. Die für das neue Nahverkehrssystem MIO notwendigen IT-Systeme kommen zu einem erheblichen Teil von der IVU: die Software für die Planung, Disposition und Betriebslenkung einer Flotte von 1.000 Bussen, deren Ausstattung mit Bordcomputern sowie die Systeme für die Fahrgastinformation an den Haltestellen und in den Bussen.

Die Implementierung der Systeme soll Ende 2009 abgeschlossen sein. Das Auftragsvolumen beträgt rund 17 Millionen Euro. Damit ist dieser Auftrag der bisher größte in der Firmengeschichte der IVU. Zudem bedeutet er Wachstum auf neuen Märkten für die IVU.

Die Ziele von MIO sind weniger Staus, kürzere Fahrzeiten, eine bessere Verkehrsführung und attraktive Preise im öffentlichen Personennahverkehr. Besonders wichtig: Die Luftverschmutzung durch die alten Kleinbusse soll verringert und die Zahl der Verkehrstoten gesenkt werden. Den Auftrag für die technologische Plattform des neuen Verkehrssystems hat die zuständige Behörde, METRO CALI S.A., an ein Konsortium vergeben; ein Partner ist das Berliner Softwarehaus IVU Traffic Technologies AG.

Die IVU wird die wesentlichen Systeme zur Planung, Durchführung und Abrechnung der Verkehrsleistungen installieren: IVU.fleet zur Betriebslenkung in der Zentrale und in den Bussen, den Bordrechner IVU.box mit seiner Software (IVU.cockpit) zur Fahrer- und Fahrzeugkommunikation; IVU.realtime und IVU.journey werden die Fahrgäste an den Haltestellen und per Internet über Reisemöglichkeiten und aktuelle Abfahrtszeiten informieren; IVU.plan für Fahr-, Umlauf- und Dienstplanung sowie IVU.vehicle und IVU.crew für die Disposition von Fahrzeugen und Fahrern der fünf Busbetriebe; mit IVU.control erfolgt nach erbrachter Leistung die Abrechnung zwischen Busbetreibern und Stadt. Damit sind in Zukunft in Cali fast alle Systeme der IVU.suite für den öffentlichen Personenverkehr im Einsatz.

„Besonders freut uns, dass bei MIO unser System zur Betriebslenkung zum Einsatz kommt“ sagt Prof. Dr. Ernst Denert, Vorsitzender des Vorstands der IVU Traffic Technologies AG. „Wir gehen davon aus, dass Cali als Referenzobjekt auch andere von IVU.fleet und der ganzen IVU.suite überzeugen wird. Vor allem aber bedeutet der Auftrag in Cali für uns echtes Wachstum. Er ist ein wichtiger Schritt in den lateinamerikanischen Markt.“

Das Projekt wurde bereits gestartet, nun wird das Team in Cali ausgebaut. Es hat bereits einen Pilotbetrieb durchgeführt und testet das Zusammenspiel der IVU-Software mit den Systemen anderer Hersteller. Bereits Mitte November wird MIO den Betrieb auf einer Linie aufnehmen, früher als geplant will der Bürgermeister mit den ersten 20 Bussen „der Bevölkerung von Cali ein Geschenk“ machen. Dann geht es zügig weiter, bis Ende 2009 alle 1000 neuen Busse in Cali fahren, geplant und gesteuert mit den Systemen der IVU.

IVU hat auch noch offene Stellen zu besetzen.

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Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Phytotherapie

Verfasst von heddesheim am Januar 23, 2009

Erneut wurden wissenschaftliche Forschungsarbeiten, die Beweise und neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Kneipp-Therapie im Bereich Phytotherapie liefern, mit dem Sebastian-Kneipp-Preis der Sebastian Kneipp Stiftung ausgezeichnet.

In diesem Jahr wurde der Preis wie bereits 2007 geteilt. Jeweils 5.000 Euro Preisgeld erhielten Prof. Dr. Veronika Butterweck für Untersuchungen zu den angstlösenden Wirkungen der Arzneipflanzen Johanniskraut und Venezianisches Hundsgift sowie das Forscherteam Prof. Dr. Reichling und PD Dr. Paul Schnitzler für Untersuchungen zur antimikrobiellen und antiviralen Wirksamkeit zahlreicher Arzneipflanzen und ätherischer Öle.

In einer feierlichen Preisverleihung im Vortragssaal der Kneipp-Werke in Bad Wörishofen wurden die Preisträger ausgezeichnet und geehrt. Dr. Hans Horst Fröhlich, Vorsitzender der Sebastian Kneipp Stiftung: „ Sebastian Kneipp selbst hat den Wunsch geäußert, dass sich die Wissenschaft seiner Lehre annimmt. Die hervorragenden, neuen Erkenntnisse der ausgezeichneten Arbeiten wären sicherlich in seinem Sinne gewesen und sie werden seiner ganzheitlichen Therapie neue Impulse geben“.

Neue Erkenntnisse zu angstlösenden Wirkung von Johanniskraut und Venzianischem Hundsgift

Prof. Dr. Veronika Butterweck, University of Florida Gainesville/USA, erhält den Sebastian Kneipp Preis 2008 für ihre Arbeiten über die Anti-Stress-Wirkungen von Johanniskraut (Hypericum perforatum), einer Pflanze der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM), und der Suche nach den dafür verantwortlichen Inhaltsstoffen, sowie für die Arbeit über die angstlösenden Wirkungen von Venezianischem Hundsgift (Apocynum venetum), einer Pflanze der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Untersuchung und Ergebnisse

An zwei verschiedenen Tiermodellen werden bei Mäusen Stresssituationen erzeugt. Es werden dabei Parameter erfasst, die es erlauben, das Ausmaß der dadurch entstandenen Angst zu messen und einen Angst-lösenden (anxiolytischen) Effekt nachzuweisen. Es konnte gezeigt werden, dass verschiedene Inhaltsstoffe des Johanniskrauts und auch des Venezianischem Hundsgiftes bei oraler Anwendung (Einnahme durch den Mund) einen ähnlichen anxiolytischen Effekt wie Diazepam und andere synthetische Antidepressiva und Anxiolytika haben. Dabei konnten einige Inhaltsstoffe aus beiden Pflanzen identifiziert werden, die diese Wirkungen haben und damit zumindest einen Beitrag zu der Gesamt-Wirkung leisten.

Angststörungen, Stress und Heilpflanzen
Angststörungen und Stress sind weit verbreitet. Der Einsatz von gut verträglichen, wirksamen und dennoch risikoarmen Präparaten ist daher von erheblicher medizinischer Bedeutung. Daraus resultiert die intensive Forschung zu den Effekten verschiedener, bekannter Arzneipflanzen, die solche Effekte aufweisen. Neben der antidepressiven Wirkung von Johanniskraut fanden die Forscher nun zusätzlich noch einen Stress-reduzierenden und einen Angst-lösenden Effekt. Die Arbeiten leisten damit einen Beitrag zur wissenschaftlichen Begründung und zum besseren Verständnis der durch Erfahrung gewonnenen Erkenntnisse zur Anwendung dieser Heilpflanzen.

Untersuchungen zur antimikrobiellen und antiviralen Wirksamkeit von Arzneipflanzen insbesondere ätherischen Ölen (Jürgen Reichling1 und Paul Schnitzler2)

1 Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie, Abtl. Biologie, Universität Heidelberg
2 Hygiene Institut, Abtl Virologie, Universität Heidelberg

Aus der traditionellen Medizin gibt es viele anekdotische Berichte zur therapeutischen Anwendung von Heilpflanzenzubereitungen bei Infektionen mit verschiedenen Bakterien (z. B. Streptokokken, Staphylokokken, Pseudomonaden) und Viren (z. B. Herpesviren, Erkältungsviren). In breit angelegten experimentellen Studien konnten die Forscher die Wirksamkeit von ätherischen Ölen, wie z. B. Kamillenöl, Rosmarinöl, Teebaumöl, Pfefferminzöl, Manukaöl und wässrigen/alkoholischen Extrakten von Arzneipflanzen, wie z. B. Melisse, Salbei, Pfefferminze gegen krank-machende-Bakterien, Sprosspilze und Herpesviren wissenschaftlich nachweisen. Darüber hinaus konnten in vielen Fällen sowohl die antibakteriell als auch die antiviral wirksamen Einzelsubstanzen identifiziert werden.

Einige der untersuchten ätherischen Öle, wie z. B. Teebaumöl, zeigten eine starke bakterizide Wirkung gegen Antibiotika resistente Stämme von Staphylococcus aureus (MRSA), ein Problemkeim in Kliniken, der zu sehr hohen Behandlungskosten führt und nur schwer mit Antibiotika therapiert werden kann. In den Untersuchungen hat sich Kamillenöl als stark viruzid gegen Acyclovir-resistente als auch Acyclovir–sensible Herpes simplex Viren vom Typ1 erwiesen. Dieses Ergebnis eröffnet die therapeutische Option zur äußerlichen (topischen) Anwendung von Kamillenölzubereitungen auch bei Patienten, bei denen Lippenherpes mit herkömmlichen Medikamenten auf der Basis von Nukleosidanaloga nicht mehr therapierbar ist.

Die Kneipp-Therapie als ganzheitliches Therapiekonzept baut auf fünf Säulen auf: Bewegung, Ernährung, Ordnung, Wasser und Pflanzen. Das Ziel des ganzheitlichen Therapiekonzeptes besteht in erster Linie darin, das körpereigene Abwehrsystem zu stärken und die Selbstheilungskräfte zu fördern.

Die vielfältigen Zubereitungen aus Heilpflanzen werden in diesem ganzheitlichen Therapiekonzept im Sinne einer unterstützenden therapeutischen Maßnahme eingesetzt. So können z. B. ätherische Öle durch ihre antimikrobielle Wirkung dazu beitragen, dass das köpereigene Abwehrsystem/Immun-system wieder in die Lage versetzt wird, die infektionsauslösenden Bakterien und Viren zu eliminieren bzw. abzutöten.

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Nato feiert ihren 60. Gründungstag in Baden-Baden

Verfasst von heddesheim am Januar 22, 2009

Im April 2009 ist es soweit. Dann feiert die Nato ihren 60. Gründungstag. Die Feierlichkeiten finden auf deutscher Seite in Baden-Baden und Kehl sowie auf französischer Seite in Straßburg statt.

Bundeskanzlerin Merkel und Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer

Das 60-jährige Jubiläum steht im Vordergrund des Gipfels. Die Mitgliedsstaaten werden auf Entwicklungen und Erfolge des Bündnisses zurückblicken. Inhaltlich ist das Treffen aber auch auf die Zukunft der Nato ausgerichtet.

Der Gipfel gibt den Startschuss für die Erarbeitung eines neuen strategischen Konzepts. Bei den Gesprächen spielt auch die Beziehung zwischen EU und Nato eine wichtige Rolle.

Die bislang 26 Mitgliedsstaaten werden Albanien und Kroatien als neue Mitglieder begrüßen. Zum ersten Mal wird auch der neu gewählte US-Präsident Barack Obama teilnehmen.

Programm des Gipfel-Treffens

Zum Auftakt des zweitägigen Gipfels treffen sich die Teilnehmer der 28 Mitgliedsstaaten am 3. April in Baden-Baden. Bei Arbeitsessen der Staats- und Regierungschefs, der Außen- und der Verteidigungsminister werden erste sicherheitspolitische Aspekte besprochen. Zuvor findet im Kurhaus eine kulturelle Veranstaltung statt.

Am 4. April wird das Programm in Straßburg und Kehl fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht die Sitzung des Nordatlantikrats.

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Umwelt- und Außenwirtschaftsinitiative Niedersachsen

Verfasst von heddesheim am Januar 17, 2009

Mit der Umwelt- und Außenwirtschaftsinitiative Niedersachsen wird die Landesregierung künftig die Auslandsaktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) der Umweltwirtschaft gezielt fördern und unterstützen.

Die Umweltwirtschaft in Niedersachsen ist in weiten Bereichen mittelständisch strukturiert. Rund ein Drittel der Unternehmen sind Exporteure. Dies ist angesichts der geringen Betriebsgröße ein beachtlicher Anteil. Ein Fünftel der Firmen sind auch in Übersee präsent.

Hilfen zur Erschließung neuer Auslandsmärkte wurden bisher für alle niedersächsischen KMU angeboten, eine gezielte Ausrichtung auf bestimmte Branchen und Zielmärkte erfolgte nicht. Die Förderprogramme wurden seitens der Umweltwirtschaft eher sporadisch und zufällig nachgefragt. Andere Bundesländer – wie etwa Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern – haben bereits eine systematische Förderung von Aktivitäten ihrer Umweltwirtschaft im Ausland aufgelegt.

Das Niedersächsische Umweltministerium und das Niedersächsische Wirtschaftsministerium haben gemeinsam eine längerfristige Strategie der gezielten Unterstützung für niedersächsische Firmen entwickelt. Aufgrund der hohen Kompetenz niedersächsischer Firmen und der großen Nachfrage auf den internationalen Märkten werden sich die Aktivitäten der Initiative zunächst auf Unternehmen der Wasserwirtschaft konzentrieren.

Angestrebte Zielmärkte der Umwelt- und Außenwirtschaftsinitiative Niedersachsen werden die Staaten Mittel- und Osteuropa, die VR China und die arabischen Staaten sein.

Dem mittel- und osteuropäischen Markt für Wasseraufbereitungsanlagen und Klärtechnik werden gute Chancen zugerechnet. Ausschlaggebend sind die Investitionen zur Anpassung der Wasser- und Abwasserwirtschaft an EU-Standards. Daneben tragen auch das gestiegene Umweltbewusstsein, Maßnahmen zur Investitionsförderung, Nachfrageveränderungen und Wettbewerb zum Wachstum bei. Den wichtigsten Produktmarkt bildeten 1999 die Anlagen zur mechanischen Abwasserreinigung (erste Reinigungsstufe). Es folgten Wasseraufbereitungsanlagen, Anlagen zur biologischen Nachreinigung (zweite Reinigungsstufe) sowie das erst schwach entwickelte Segment der weitergehenden Abwasserbehandlung (dritte Reinigungsstufe).

Die wichtigsten Ländermärkte sind derzeit Polen, Ungarn und die Tschechische Republik.

China ist schon heute einer der größten Märkte für Wassertechnologien. Es wird erwartet, dass das Land in den kommenden zehn Jahren mehr als 50 Milliarden Dollar in die Wasserver- und -entsorgung investieren wird. Ein großes Problem ist die Wasserknappheit; zwei Drittel der rund 650 chinesischen Städte verfügen über zu wenig Wasser. Ein weiteres Problem stellt die Abwasserbehandlung dar. Von den etwa 30 Milliarden m³ Abwasser, die das Land pro Jahr produziert, werden nur 8 Prozent behandelt. China sah sich in den letzten Jahren gezwungen, vermehrt Betreibermodelle auch im Umweltbereich einzusetzen.

Die im Laufe des Jahres 1999 deutlich gestiegenen Rohölpreise auf den internationalen Märkten ziehen positive Konjunktureffekte für die Volkswirtschaften der arabischen Länder, des Nahen Ostens und Nordafrikas nach sich. Dies lässt eine erhöhte Importtätigkeit dieser Länder erwarten, woraus sich verbesserte Exportchancen der EU-Länder in dieser Region ergeben dürften. In einzelnen Staaten wie Ägypten, Marokko, Algerien, Jordanien, Saudi-Arabien wurden Aktionsprogramme zur Sicherstellung der Wasserversorgung aufgelegt.

Am 20. Dezember 2001 hat das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit dem BGW/DVGW-Landesgruppe Nord eine Veranstaltung zum Thema „Wasserwirtschaft im Haschemitischen Königreich Jordanien“ durchgeführt. Neben dem Staatssekretär Herrn Fayez Bataineh aus dem Jordanischen Ministerium für Wasser und Bewässerung nahmen weitere 25 Vertreter aus der niedersächsischen Wasserwirtschaft teil.

Die wichtigsten Bausteine der Umwelt- und Außenwirtschaftsinitiative Niedersachsen sind:

  • Förderung von Gemeinschaftsausstellungen der niedersächsischen Wasserwirtschaft auf Fachmessen im Ausland.
    Im Jahr 2002 sind das: ECWATECH in Moskau (4.-7. Juni), ITEPEC in Shanghai (15.-18. Oktober), POLEKO in Posen (19.-22. November). Minister Jüttner und Ministerin Knorre werden die Unternehmen nach Posen begleiten, Minister Jüttner auch nach Moskau.

  • Wirtschaftsdelegationsreisen in die Zielländer unter hochrangiger politischer Leitung. n Außenwirtschaftstage in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern. Für 2002 ist ein Außenwirtschaftstag Ungarn mit Vertretern der ungarischen Regierung geplant. Der Termin wird derzeit mit der ungarischen Seite abgestimmt.

  • Ausbildungsinitiative für ausländische Umweltexperten. Im Dezember 2001 wurde darüber bei der China-Reise des Ministerpräsidenten eine Vereinbarung zwischen der Provinz Anhui und dem Land Niedersachsen unterzeichnet. Organisation und Durchführung des Trainingsprogramms liegt bei der vom Wirtschaftsministerium geförderte Deutschen Management Akademie Niedersachsen (DMAN) in Celle unter Federführung des Umweltministeriums.
    Die erste Gruppe von 20 Personen aus der Umweltverwaltung Anhui hat im April 2002 das erste Programm zum Thema Umweltmanagement in Niedersachsen durchgeführt. Dabei hatte eine Vielzahl von Firmen die Möglichkeit, sich den ausländischen Fachleuten zu präsentieren. In den kommenden Jahren werden fünf weitere Gruppen aus der Provinz Anhui Niedersachsen besuchen. Die Themen werden u.a. Abwasserbeseitigung, Planung in der Wasserwirtschaft und Abfallwirtschaft sein.

  • Optimierung ausländischer Delegationsbesuche. Beide Ministerien verstärken ihre Kooperation bei der Betreuung von Fachdelegationen. Das Umweltministerium hat unter Beteiligung der Wirtschaft und der Kammern eine Liste von Referenzanlagen erstellt, die vordringlich besucht werden sollten.

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Keine Sorgen vor Folgen der Finanzkrise – ZVSHK feiert 2009 Messejubiläum

Verfasst von heddesheim am Januar 16, 2009

Der Messeauftritt des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) bei der 25. ISH im März 2009 wird im Zeichen des erweiterten Dienstleistungsangebotes des Fachhandwerks auf dem Markt für Energie- und Gebäudetechnik stehen. An den fünf Messetagen vom 10. bis 14. März 2009 wird die oberste Interessenvertretung des SHK-Handwerks dem Fachpublikum in Frankfurt neu entwickelte Produkte an Energiedienstleistungen vorstellen. Die aktuelle Werbekampagne „Wir checken für Deutschland“ bildet dabei die thematische Klammer der Leistungsdarstellung des Zentralverbandes. „Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck daran, für das Geschäftsmodell unserer Fachbetriebe neben dem klassischen Anlagenbau eine zweite tragfähige Säule an Dienstleistungen aufzubauen“, sagt Michael von Bock und Polach, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Auf der ISH präsentieren wir die Produkte, mit denen sich unser Handwerk zukünftig in einem durch europäische und nationale Verordnungen auf Energieeinsparung ausgerichteten Markt erfolgreich positionieren kann.“

Auf seinem Messestand in Halle 8 wird der ZVSHK über die neuen Energiedienstleistungen nicht nur plakativ informieren. Geplant ist eine sehr lebendige und kommunikative Informationsübermittlung. „Zielgruppe Nummer eines in unserer Messeansprache sind die Fachhandwerker“, betont Michael von Bock und Polach. „Unsere Leute wollen nicht nur auf Monitore und Infowände starren. Sie wollen handfeste und originäre Wissensvermittlung aus erster Hand“. Themen wie der Heizungs-Check oder die Kernstrommessung nach Immissionsschutzverordnung, aber auch Fragen zur Nachhaltigkeit in der Trinkwasserversorgung würden daher interessierten Standbesuchern an Exponaten oder durch moderierte Vorführungen vermittelt.

Starke negative Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise auf die Geschäftsentwicklung des Handwerks im Vorfeld der ISH fürchtet der ZVSHK zurzeit nicht. „Falls es zu einer Rezession kommt, wird die ISH – wie schon bei allen großen konjunkturellen Einbrüchen vorher – natürlich in Stimmung und Verlauf ein wesentlicher Indikator für die aktuelle Branchensituation sein“, glaubt der Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Er sei aber überzeugt, dass gerade das Handwerk einen möglichen wirtschaftlichen Abschwung in den nächsten Monaten verkraften könnte. Dafür spreche zum einen die gefestigte, mittelständisch geprägte Struktur des SHK-Handwerks mit stabilen Kundenbeziehungen der einzelnen Betriebe. Zum anderen ließen die vom ZVSHK im September ermittelten Umfrageergebnisse zur aktuellen Geschäftslage im SHK-Handwerk die Vermutung zu, dass die beiden Geschäftsfelder Heizung und Kundendienst in den nächsten sechs Monaten auch bei negativ verlaufender Gesamtkonjunktur dem SHK-Handwerk ein sicheres Auskommen garantieren könnten. „Die Stimmungswerte für diese beiden Geschäftsfelder liegen zurzeit bei +41,5 und +49 Prozent. Und die Geschäftserwartungen sind stabil positiv.“

Für Michael von Bock und Polach bestätigen diese Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage die Richtigkeit der Strategie des Handwerks, vor allem beim Thema Heizungsmodernisierung auf die Realisierung von gering investiven Maßnahmen zu setzen. „Es ist die Summe der kleinen Geschäfte, die unsere Fachbetriebe jetzt gegen die Folgen eines möglichen Konjunktureinbruchs wappnet“, urteilt der Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Dienstleistungen wie Energieberatung, Heizungs-Check oder Anlagenoptimierung machen sich auch in Zeiten einer Rezession bezahlt“, ist Michael von Bock und Polach überzeugt. Mit der Präsentation des umfangreichen Dienstleistungsangebotes des SHK-Handwerks auf der ISH zeige der ZVSHK die passende Reaktion eines modernen und zukunftsorientierten Handwerks auf die aktuellen Herausforderungen der Zeit.

Als Initiator, Gründer und Träger der ISH wird der ZVSHK auf seinem Messestand das runde Jubiläum der Weltleitmesse gebührend hervorheben und feiern. Eingebettet in die Gesamtschau seines Leistungsangebotes als Denkfabrik und Dienstleitungszentrale für das SHK-Handwerk wird der ZVSHK eine audiovisuelle Rückschau auf 50 Jahre Messegeschehen geben. „Auf unsere Standbesucher warten einige bemerkenswerte Überraschungen“, wirbt Michael von Bock und Polach um die Gunst des Messepublikums.

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Größte Schulklasse der Welt: Metropolregion Rhein-Neckar will Guinness-Rekord aufstellen – 12 Mai 2008

Verfasst von heddesheim am Januar 15, 2009

100.000 Schüler der 3. bis 6. Klasse der Metropolregion sind aufgerufen, an einem Guinness-Rekordversuch teilzunehmen. Am Nachmittag des 12. Mai 2009 soll sich die SAP ARENA in die wohl größte Schulklasse der Welt verwandeln. Auch der Unterricht ist alles andere als alltäglich. Auf dem Stundenplan stehen Bewegung und Ernährung, den die Sportregion Rhein-Neckar will mit einer beispielhaften Aktion die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern verbessern. „Klassenlehrer“ Professor Dietrich Grönemeyer, Autor des Bestsellers Der kleine Medicus, vermittelt auf unterhaltsame Weise Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist: „Wer sich bewegt, aktiviert die motorischen Zentren seines Gehirns und erhöht so gleichzeitig die Lernfähigkeit“, erklärt Prof. Grönemeyer.

Prof. Dietrich Grönemeyer

Mitmachen ist einfach

Ein kurzes Quiz sichert die Teilnahme am Top-Event. Der Zeitaufwand beträgt circa 5 Minuten. Die entsprechenden Unterlagen und weitere Informationen werden seit 12. Januar 2009 an sämtliche Schulleiter der Metropolregion Rhein-Neckar verschickt und finden sich zudem auf der Website der Initiative www.fitkidsfuermorgen.de. Alternativ oder ergänzend zum Quiz können sich die Klassen an einem Ideenwettbewerb beteiligen. Bereits eine DIN A4-Seite mit Vorschlägen, wie sich die körperliche Gesundheit im Schullalltag durch Ernährung und Fitness verbessern ließe genügt. Die besten Ideen werden dann am 12. Mai im „Klassenzimmer“ der SAP ARENA prämiert. Anmeldeschluss für das Quiz und den Ideenwettbewerb ist der 31. Januar 2009.

Stars im SAP „Klassenzimmer“

Live-Auftritte von den neuen Popstars „Queensberry“, Shooting-Star Jimi Blue Ochsenknecht, Tigerenten-Club-Moderator Malte und die Breakdance-Weltmeister versprechen ein ebenso aufregendes wie bewegtes Rahmenprogramm in der SAP ARENA. Aber auch wenn am 12. Mai Unterhaltung und Spaß im Vordergrund stehen – der Hintergrund ist ein ernster: „Kinder müssen immer häufiger zum Arzt, weil sie an vermeidbaren Zivilisationskrankheiten leiden. Die Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht ist eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte“, sagt Prof. Grönemeyer, der sich seit vielen Jahren für die Gesundheitsförderung von Kindern bzw. Gesundheitsunterricht an Schulen einsetzt.

Prominente Schirmherren unterstützen „Fit Kids für morgen!“

Schirmherren der Aktion sind Kurt Beck, Roland Koch und Günther Oettinger. Die Ministerpräsidenten der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Würtemberg setzen auf eine länderübergreifende Zusammenarbeit, um Kinder dauerhaft zu einer bewussten und gesünderen Lebensweise zu bewegen.

Auch Wirtschaftsunternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar, allen voran die BASF und die SAP AG, unterstützen die Initiative maßgeblich. Als Kompetenzpartner bringt sich die Techniker Krankenkasse ein und bereichert die Initiative mit ihren umfangreichen Erfahrungen auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung an Schulen. Weitere Sponsoren sind die Stadt Mannheim, die Heidelberger Druckmaschinen AG, die Unternehmensgruppe Pfitzenmeier, der Verkehrsverbund Rhein-Neckar, die Odenwald-Quelle GmbH und die Südzucker AG. Als Medienpartner unterstützen Radio Regenbogen und Rhein-Neckar-Fernsehen die Initiative „Fit Kids für morgen“.

Anmeldung und weitere Infos sind hier.

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EDEKA-Gruppe baut Nachhaltigkeits-Strategie weiter aus

Verfasst von heddesheim am Januar 15, 2009

Die Hamburger EDEKA-Gruppe setzt ihre wertorientierte Wachstumsstrategie 2009 konsequent fort. Mit weit reichenden Einkaufsrichtlinien für den Einkauf von Fisch und Meeresfrüchten sowie verschärften Vorgaben für regionale und internationale Obst- und Gemüseproduzenten baut Deutschlands größter Lebensmittelhändler sein Nachhaltigkeits-Programm weiter aus.

„Wirtschaftliche Stärke und unternehmerische Verantwortung sind zwei Seiten derselben Medaille“, erklärte Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA AG, im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) in der kommenden Woche in Berlin, auf der die EDEKA-Gruppe als Lebensmittelhändler Flagge zeigt. Zielsetzung ist es, bis Ende 2011 ausschließlich Fisch aus nachhaltiger und bestandserhaltender Fischwirtschaft in allen Märkten der EDEKA-Gruppe anzubieten. Dabei kooperiert die EDEKA-Gruppe als Partner des Handels in Deutschland langfristig mit der Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF). Darüber hinaus hat der Lebensmitteleinzelhändler gemeinsam mit dem Freiburger Öko-Institut eine Wirkstoff-Risikoliste erarbeitet, die regionalen, nationalen und internationalen Obst- und Gemüseproduzenten Transparenz über die Risiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aufzeigt und die Reduzierung von als „rot“ eingestuften Wirkstoffen fordert.

Nachhaltige Einkaufspolitik bei Fisch – Partnerschaft mit WWF

„Wir haben ein umfangreiches Maßnahmen-Paket geschnürt, um unsere Sortiments- und Qualitätsphilosophie kurz- und langfristig weiter zu optimieren“, so Markus Mosa am Freitag in Hamburg. „Der nächste Schritt ist die konsequente Ausrichtung unserer Fisch-Einkaufspolitik an Nachhaltigkeitskriterien.“ Zu den bis 2011 definierten Zielen gehört der massive Ausbau des Angebots von nach den Kriterien des Marine Stewardship Council (MSC) zertifizierten Fischereien sowie aus nachhaltiger Aquakultur. Bei ihren Eigenmarken setzt die EDEKA-Gruppe bereits heute auf MSC-zertifizierte Fischprodukte. Handlungsbedarf sieht EDEKA vor allem im Bereich des Frischfisch-Angebots. „Als größter Fischhändler Deutschlands wollen wir zum Schutz der weltweiten Fischbestände entscheidend beitragen und umweltschonende Fangmethoden unterstützen. Als wertvolles Nahrungsmittel muss Fisch auch künftig ausreichend zur Verfügung stehen, bei gleichzeitigem Schutz der Natur“, erläuterte Mosa.

Um neue Lieferquellen zu erschließen und die Umstellung herkömmlicher Fischereien zu beschleunigen, ist EDEKA eine langfristige Zusammenarbeit mit dem WWF eingegangen. Dies ermöglicht der EDEKA-Gruppe nicht nur eine fundierte fachliche Begleitung der Fischeinkaufspolitik, sondern auch die Nutzung des WWF-eigenen Panda-Logos für die Kommunikation zu Produkten aus nachhaltiger Fischerei. Gemeinsam mit dem WWF wird EDEKA neue Beschaffungs-Leitlinien ausarbeiten. „Um den Kreis zu schließen, haben wir die wichtigsten Lieferanten mit ins Boot geholt“, betonte Mosa. „Wir erwarten, dass die Unternehmen sich an Nachhaltigkeitskriterien ausrichten und mit dem MSC-Siegel zertifizieren lassen.“ Bei Lieferanten, die Fisch aus Aquakulturen anbieten, werden EDEKA und WWF gemeinsam darauf hinarbeiten, dass diese Zuchten bis 2011 anerkannte Nachhaltigkeitsstandards erfüllen.

Transparenz durch Kennzeichnung

Darüber hinaus strebt der Lebensmitteleinzelhändler eine klare Kennzeichnung der Fischprodukte an. So sollen zum Beispiel genauere Herkunftsnachweise Verbrauchern mehr Informationen vermitteln und eine konsequente Kaufentscheidung ermöglichen. Die Lieferanten sind gefordert, künftig bei allen Fischarten und Meeresfrüchten die konkreten Fanggebiete und die Ozeanbezeichnung (bei Wildfang) oder das Herkunftsland (bei Zuchtfisch) anzugeben.

Neue Wirkstoff-Risikoliste für Obst- und Gemüseproduzenten

Über das unternehmenseigene Fruchtkontor baut die EDEKA-Gruppe überdies ihr Qualitätssicherungssystem für Obst und Gemüse seit mehr als zehn Jahren systematisch aus. „Nachdem wir seit 2007 ausschließlich 70 Prozent der gesetzlich vorgeschriebenen Rückstandshöchstmengen bei unseren Lieferanten akzeptieren, ist es deshalb nur konsequent, dass wir nun auch die von den Produzenten verwendeten Wirkstoffe einer genauen Prüfung unterzogen haben“, erklärte Mosa. So hat das Freiburger Öko-Institut im Auftrag von EDEKA in den vergangenen Monaten eine umfassende Analyse der in der EDEKA-eigenen Rückstandsdatenbank erfassten Wirkstoffe und einen Abgleich mit den auf der EU-Ebene harmonisierten Stoffen vorgenommen. Eine toxikologische Bewertung der Stoffe in den Kategorien: „unbedenklich“, „kritisch“ und „besonders kritisch“ – gekennzeichnet durch eine farbliche Ampel-Darstellung – soll auch den Produzenten einen Leitfaden an die Hand geben und für mehr Transparenz sorgen.

Lieferanten müssen strengere Auflagen erfüllen

In einem Schreiben an rund 1000 regionale, nationale und internationale Lieferanten, hat die EDEKA-Gruppe alle Lieferanten in dieser Woche aufgefordert, eigenverantwortlich und im Sinne des präventiven Verbraucherschutzes auf den Einsatz „besonders kritischer“ Stoffe zu verzichten. „Unsere Rückstandsdatenbank, die in dieser Form einzigartig ist im deutschen Handel, ermöglicht uns, die Schwarzen Schafe zu identifizieren und von der Belieferung auszuschließen“, betont Mosa. Allein 2009 sollen rund 20.000 Datenproben von externen und internen Analysen in der Datenbank erfasst werden. Seit Start der Rückstandsdatenbank vor einem Jahr sind bereits 12.500 Proben eingespeist worden. Rund 20 Lieferanten sind in der Folge zeitweilig von der Warenlieferung ausgeschlossen worden.

Grundgedanke der Leitlinien für den Obst- und Gemüse-Einkauf bleibt das Vorsorgeprinzip, das auf Prävention setzt und so das Risiko beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln minimiert. Bereits heute akzeptiert EDEKA bei allen Produzenten maximal 70 Prozent der gesetzlich vorgegebenen Rückstandshöchstmengen; für Lieferanten der Eigenmarken gilt bereits seit mehr als zehn Jahren: maximal 50 Prozent. Die Vorgaben werden im gesamten Warenfluss – in der Produktion, im Großhandel, aber auch direkt im Einzelhandel – regelmäßig durch unabhängige Labore und eigene Stichproben kontrolliert.

Klimaschutz: EDEKA erarbeitet Klimabilanz

Konkrete Schritte wird die EDEKA-Gruppe auch mit Blick auf den Klima-Schutz unternehmen. „Wir verfolgen bereits heute sehr tragfähige Aktivitäten auf allen Ebenen des Unternehmens, werden diese aber systematisch und strategisch zusammenführen müssen, um die Energieeffizienz weiter zu steigern“, kündigte Mosa an. Die im Herbst vergangenen Jahres in Auftrag gegebene Klima-Bilanz wird in diesen Tagen fertig gestellt werden. Erste Ergebnisse sollen auf der Grünen Woche vorgestellt werden.

Die EDEKA-Gruppe im Profil

Die EDEKA-Gruppe ist mit einem in 2009 erwarteten Umsatz von 43 Mrd. Euro und rund 12.000 Märkten Marktführer im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Kerngeschäftsfelder sind das von selbstständigen EDEKA-Kaufleuten geführte Vollsortimentsgeschäft sowie das Discount-Segment. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 280.000 Mitarbeiter.

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World Business Forum, Oktober 2009 in Mailand

Verfasst von heddesheim am Januar 14, 2009

Rudy Giuliani und Andreas Kellner

Das World Business Forum findet am 28. – 29. Oktober 2009 in Mailand statt. Über 2.500 Manager werden bei diesem zukunftsweisenden Event dabei sein.

Speaker sind unter anderem :

WILLIAM JEFFERSON CLINTON

RAJENDRA PACHAURI

RODRIGO DE RATO

CARLY FIORINA

GARY HAMEL

ANDREAS WEIGEND

Weitere Infos finden Sie hier.

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Maschinenbauer haben Vertrauen in die eigene Stärke

Verfasst von heddesheim am Januar 14, 2009

„Keine Kreditklemme, aber verschlechterte Konditionen und wachsende Probleme in der Exportfinanzierung“, so lautet das Ergebnis einer VDMA-Blitzumfrage, an der sich 251 Unternehmen des Verbandes beteiligt haben.

„Die Ergebnisse zeigen insgesamt ein erstaunlich positives Bild. Das heißt, die durch die öffentliche Darstellung der Finanzierungsprobleme geprägte Situation ist vom Gefühl her offensichtlich schlechter als die in unserer Branche objektiv feststellbare“, erklärte VDMA Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse am Mittwoch in Frankfurt. Allerdings ist die Teilnahme großer Unternehmen unterdurchschnittlich ausgefallen. „Deswegen dürfen die Gesamtergebnisse nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Einzelfall durchaus Probleme gibt, für einzelne Branchen, für einzelne Unternehmen, aber auch für einzelne Geschäfte und für Großprojekte“, betonte Hesse.

Banken stehen zu ihren Zusagen

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der VDMA-Umfrage, dass die deutschen Kreditinstitute auch in der sich verschlechternden Situation ihre Zusagen gegenüber Maschinenbau-Unternehmen überwiegend einhalten. „In nicht wenigen Fällen wurden Linien in den letzten beiden Monaten sogar erhöht oder die Bereitschaft zur Verstärkung des Engagements erklärt“, sagte der VDMA Hauptgeschäftsführer. „Von Problemen berichten am ehesten kleine Unternehmen und Großunternehmen.“

Konditionen leicht verschlechtert

Zwar waren etwa ein Viertel der Teilnehmer mit einer - überwiegend leichten – Verschlechterung der Kreditkonditionen konfrontiert, aber dies kann angesichts der mehrheitlich begrenzten Kreditengagements nicht als Zugangssperre zu notwendigen Krediten interpretiert werden. Unabhängig von dieser Umfrage liegen im VDMA Berichte von Einzelunternehmen über verschärfte Prüfungen von Investitionsfinanzierungen vor.

Exportfinanzierung wird wichtiger – Probleme nehmen zu

Über die Hälfte der Unternehmen sind von Akkreditiven für die Abwicklung von Auslandsaufträgen abhängig. Dabei gibt es neben verschärften Prüfungen – insbesondere im Osten und für China – vermehrt Probleme bei der Unterstützung durch deutsche Banken hinsichtlich der Bestätigung und bei der Höhe der Bereitstellungsprovisionen. Nur eine Minderheit des Drittels der Unternehmen, für die hermes-gedeckte Finanzierungen wichtiger werden, sehen dabei Probleme in der Unterstützung durch deutsche Banken. Die Frage, ob der staatliche Schutzschirm für die Kreditwirtschaft sich positiv für die Kreditvergabe auswirke, wird uneinheitlich beantwortet.

Maschinenbauer haben Vertrauen in die eigene Stärke

„Die Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus sehen dem bevorstehenden Abschwung nach wie vor überwiegend mit beachtlichem Vertrauen in die eigene Stärke entgegen“, so Hesse. „Auf Basis eines überwiegend noch sehr positiven Umsatzzuwachses in 2008 und aufgrund der durchschnittlichen Produktionsauslastung noch für über sechs Monate, erwartet nach wie vor von die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen Umsatzzuwächse in 2009.“

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