Die meisten Leser hat der Account Spiegel_Eil mit 20.614 Lesern. Dieses Ranking hat die PR-Agentur talkabout communications ermittelt. 3 months ago
Rund 63 Prozent der beliebtesten Youtube-Videos sind werbefrei, ergab eine Analyse des Video-Trackingservices TubeMogul. 3 months ago
Mit http://www.bing.com kann man gut nach Bildern und Videos suchen und vielleicht besser als bei Google Antworten auf gezielte Fragen finden! 3 months ago
Australien. Die kleine Ortschaft Woodford. Und hier ist er daheim. Nick Cormino genannt „Elvis Parsley“ der singende Gemüsehändler! Bilder und Video sprechen für sich!
Das YouTube Video auch. Eine erfolgreiche Positionierung aus Australien!
‘Intermedialität’ ist seit einigen Jahren zu einem Leitbegriff der Kulturwissenschaften geworden. Bisher wurde er aber in der Sprachwissenschaft noch kaum aufgegriffen. Dabei ist in unterschiedlichsten linguistischen Diskussionskontexten in den vergangenen Jahren zunehmend deutlicher geworden, wie tief medienspezifische Gegebenheiten und intermediale Bezüge die Strukturen des Sprachlichen und unser alltägliches wie wissenschaftliches Verständnis von Sprache prägen. Sprache kommt nie abstrakt als solche vor – immer erscheint sie uns in besonderer medialer Form (Stimme, Schrift); Sprache kommt auch fast nie allein vor – fast immer erscheint sie im Kontext von Bildern und Vokalem, verweist sie auf Nicht-Sprachliches (Gegenstände, Gedächtnis) und den Modus ihrer Erzeugung (Leib, Technik). Die Tagung möchte die Reflexion auf die verschiedenen Medialitäten, die an sprachlicher Praxis beteiligt sind, ins Zentrum stellen. Zu erkunden ist ein Sprachbegriff, der Sprache als ein Spannungsphänomen theoretisiert, für das die Materialität seiner Erscheinungsform und seine medialen und kommunikativen Bezüge auf Nicht-Sprachliches konstitutiv sind. Materiale und intermediale Zusammenhänge und Konkurrenzen, ihre Eigenart und ihre Austauschbarkeit sollen ausgehend von drei Themenbereichen diskutiert werden:
Materialität des Sprachlichen: Was sind die ästhetischen, sozialen und semiotischen Geltungen und Effekte der medialen Materialität von Sprache als Stimme und Text? Was ist die ontologische und konzeptionelle Relevanz der materialen Erscheinungsformen von Sprache für das, was wir für die „Natur“ des Sprachlichen halten? Hier interessieren die semiotischen Eigenheiten von Stimme und (Typo-)Graphie, die Differenzen von mündlicher und schriftlicher Kommunikation und die Konsequenzen, die die Privilegierung bestimmter, medial geprägter Formen von Sprache für unser Verständnis von ihr haben (z.B. Schriftzentrierung des Sprachbegriffs).
Intermediale Transformationen: Was geschieht beim Übergang von einer medialen Erscheinungsform von Sprache in eine andere (z.B. Schriftdolmetschen, Transkribieren, Verfilmung)? Zu erkunden sind hier die Medienspezifik der Stile, Möglichkeiten und Grenzen ihrer Übertragbarkeit, transmediale Fusionen und Analogiebildungen in Textualisierung und Visualisierung.
Sprache im Kontext multimedialer Kommunikation: Welche Rolle spielt die Sprache in Kontexten gelebter Praxis? Hier geht es um das Verhältnis von visueller und vokaler Kommunikation in der multimodalen Interaktion und um die Relationen von Text, Bild, Stimme, Musik, Geräuschen, Objekten etc. in multimedialen Arrangements und in interdiskursiven Medienverbünden.
In einer öffentlichen Vortragsreihe thematisiert die Universität Mannheim die aktuelle Wirtschaftskrise. An der Reihe „Weltwirtschaftskrise 2009″ beteiligen sich Referenten aus verschiedenen Disziplinen der Universität. Den Auftakt markiert der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Wolfgang Franz am 16. März. Das Angebot wird ergänzt durch zwei Veranstaltungen des Alumnivereins ABSOLVENTUM in Kooperation mit dem Heinrich-Pesch-Haus Ludwigshafen.
Die andauernde Krise ist seit Monaten das zentrale Thema der Tagespolitik, national wie international. „Die Wissenschaft und speziell die Universitäten müssen einen Beitrag leisten, um für die Zukunft einen besseren Weg zu finden“, betont der Rektor der Universität Mannheim, Professor Dr. Hans-Wolfgang Arndt. „Wir haben hierzu in Mannheim das ideale Fächerprofil.“
So wird die Krise an zahlreichen Stellen auf dem Campus thematisiert. Viele Wissenschaftler beziehen sich in ihren Lehrveranstaltungen auf die aktuelle Situation. Professorinnen und Professoren nehmen in den Medien Stellung, beteiligen sich an Podiumsdiskussionen oder engagieren sich in der Politik- und Wirtschaftsberatung.
„Wir haben den Anspruch, künftige Führungskräfte in Wirtschaft und Gesellschaft auszubilden“, erklärt Arndt. „Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns mit der Krise, ihren Auswirkungen und der Rolle aller Beteiligten – inklusive der Wissenschaft – kritisch auseinander setzen, um bessere Lösungen zu finden.“
Die Vorträge in der Reihe „Weltwirtschaftskrise 2009″ halten die fünf Professoren Wolfgang Franz (VWL, Leiter des ZEW), Martin Weber (BWL/Bankbetriebslehre), Jochen Hörisch (Germanistik), Christoph Buchheim (Wirtschaftsgeschichte) und Christian Homburg (BWL/Marketing, Leiter der Mannheim Business School) sowie Dr. Peter A. Kaemmerer, Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg. Als Abschluss ist eine Podiumsdiskussion geplant, an der u.a. die zu diesem Zeitpunkt neuberufene Inhaberin oder der Inhaber der Stiftungsprofessur Wirtschaftsethik innerhalb der Philosophischen Fakultät teilnehmen soll.
Alle Beiträge sind allgemeinverständlich und richten sich an Universitätsangehörige, Absolventinnen und Absolventen sowie die interessierte Öffentlichkeit. An die circa 35minütigen Vorträge schließt sich jeweils eine Diskussion des Referenten mit dem Publikum an. Die Vorträge und Diskussionen werden im Nachgang zu den Veranstaltungen im FORUM online dokumentiert.
Bei der Umsetzung der Vortragsreihe kooperiert die Universität mit ABSOLVENTUM Mannheim. Der Alumniverein organisiert zudem zusammen mit dem Ludwigshafener Heinrich-Pesch-Haus zwei öffentliche Diskussionsrunden.