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Banken- und Wirtschaftskrise. Hier erfahren Sie einiges zum aktuellen Thema. Meinungen, Seminare, Vorbeugung und Netzwerke die helfen durch diese Krise zu kommen.
In einigen Jahrzehnten werden der Menschheit die Auslöser der aktuellen Wirtschaftskrise geradezu unglaublich albern und banal vorkommen und es wird kaum noch nachvollziehbar sein, dass die heutigen Zeitgenossen so einfältig sein konnten, an die wundersame Geldvermehrung der Finanzindustrie zu glauben.
Ebenso unglaublich erscheint es uns heute, wie im 17. Jahrhundert ganze Wirtschaftszweige in den Niederlanden ihr Wohl und Wehe an den Wert von Tulpenzwiebeln knüpften. Oder es kommt uns seltsam vertraut vor, wie schon vor über 300 Jahren der Schotte John Law versuchte, das Vermögen des Sonnenkönigs Ludwig des Vierzehnten zu mehren. Ebenso unglaublich erscheint es uns heute, wie im 17. Jahrhundert ganze Wirtschaftszweige in den Niederlanden ihr Wohl und Wehe an den Wert von Tulpenzwiebeln knüpften, Oder es kommt uns seltsam vertraut vor, wie schon vor über 300 Jahren der Schotte John Law versuchte, das Vermögen des Sonnenkönigs Ludwig des Vierzehnten zu mehren.
Die Geschichte ist voll von solchen Beispielen, die zwar einerseits an der Lernfähigkeit der Menschheit zweifeln lassen, aber andererseits auch die Erfahrung enthalten: „Irgendwie ist es noch immer weitergegangen.”
Zum Abschluss dieses Hörbuchs besinnen wir uns auf die schon den alten Griechen geläufigen Prinzipien des gesunden Wirtschaftens. Wir analysieren die systemischen Schwächen des Kapitalismus: den Mangel an Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Kontinuität, Offenheit, Ehrlichkeit, Schnelligkeit – besonders in Krisenzeiten ist die richtige Kommunikationstrategie besonders wichtig!
Bei einer Online-Befragung (2009 Hochschule der Medien) „Erfolgsfaktor Kommunikation“ von 5600 Entscheidungsträgern aus mittelständischen Unternehmen gab es spannende Ergebnisse:
Was macht Unternehmen stark (Mehrfachnennungen)…
78 % Verlässlichkeit und Qualität 68 % Bekanntheit der Produkte
38 % Marktposition
34 % Kommunikation mit dem Kunden
Unternehmen, die ein kontinuierliches und effizientes Engagement bei der Kommunikation und beim Marketing zeigen, erarbeiten sich einen beträchtlichen Wettbewerbsvorsprung! Diese Unternehmen werden besser durch die Krise kommen als andere. Gerade in Krisenzeiten werden die Karten neu gemischt. Unternehmensführer stehen heute stärker im Blickpunkt der Medien als vor fünf Jahren.
Das zur Zeit beste Beispiel und Vorbild für deutsche Manager ist US-Präsident Barack Obama. Er lebt nach einer einfachen und wichtigen Regel der Kommunikation:
Definiere dich selbst, sonst definieren dich die anderen!
Wegen der großen Nachfrage finden Praxis-Seminare zum Thema: „Kommunikation in der Krise“ monatlich in Mannheim statt. Es besteht auch die Möglichkeit eines persönlichen Coaching bei Ihnen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon 0 62 03 – 4 62 55 oder im Internet unter www.frogpark.de Ihr Ansprechpartner ist CoachKellner Andreas Kellner.
In einer öffentlichen Vortragsreihe thematisiert die Universität Mannheim die aktuelle Wirtschaftskrise. An der Reihe „Weltwirtschaftskrise 2009″ beteiligen sich Referenten aus verschiedenen Disziplinen der Universität. Den Auftakt markiert der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Wolfgang Franz am 16. März. Das Angebot wird ergänzt durch zwei Veranstaltungen des Alumnivereins ABSOLVENTUM in Kooperation mit dem Heinrich-Pesch-Haus Ludwigshafen.
Die andauernde Krise ist seit Monaten das zentrale Thema der Tagespolitik, national wie international. „Die Wissenschaft und speziell die Universitäten müssen einen Beitrag leisten, um für die Zukunft einen besseren Weg zu finden“, betont der Rektor der Universität Mannheim, Professor Dr. Hans-Wolfgang Arndt. „Wir haben hierzu in Mannheim das ideale Fächerprofil.“
So wird die Krise an zahlreichen Stellen auf dem Campus thematisiert. Viele Wissenschaftler beziehen sich in ihren Lehrveranstaltungen auf die aktuelle Situation. Professorinnen und Professoren nehmen in den Medien Stellung, beteiligen sich an Podiumsdiskussionen oder engagieren sich in der Politik- und Wirtschaftsberatung.
„Wir haben den Anspruch, künftige Führungskräfte in Wirtschaft und Gesellschaft auszubilden“, erklärt Arndt. „Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns mit der Krise, ihren Auswirkungen und der Rolle aller Beteiligten – inklusive der Wissenschaft – kritisch auseinander setzen, um bessere Lösungen zu finden.“
Die Vorträge in der Reihe „Weltwirtschaftskrise 2009″ halten die fünf Professoren Wolfgang Franz (VWL, Leiter des ZEW), Martin Weber (BWL/Bankbetriebslehre), Jochen Hörisch (Germanistik), Christoph Buchheim (Wirtschaftsgeschichte) und Christian Homburg (BWL/Marketing, Leiter der Mannheim Business School) sowie Dr. Peter A. Kaemmerer, Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg. Als Abschluss ist eine Podiumsdiskussion geplant, an der u.a. die zu diesem Zeitpunkt neuberufene Inhaberin oder der Inhaber der Stiftungsprofessur Wirtschaftsethik innerhalb der Philosophischen Fakultät teilnehmen soll.
Alle Beiträge sind allgemeinverständlich und richten sich an Universitätsangehörige, Absolventinnen und Absolventen sowie die interessierte Öffentlichkeit. An die circa 35minütigen Vorträge schließt sich jeweils eine Diskussion des Referenten mit dem Publikum an. Die Vorträge und Diskussionen werden im Nachgang zu den Veranstaltungen im FORUM online dokumentiert.
Bei der Umsetzung der Vortragsreihe kooperiert die Universität mit ABSOLVENTUM Mannheim. Der Alumniverein organisiert zudem zusammen mit dem Ludwigshafener Heinrich-Pesch-Haus zwei öffentliche Diskussionsrunden.
Trotz der aufkommenden Wirtschaftskrise war 2008 für die ProMinent-Gruppe ein sehr erfolgreiches Jahr. Die mit Hauptsitz in Heidelberg ansässige Unternehmensgruppe ist mit 54 Gesellschaften in 42 Ländern vertreten und ist eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet des Dosierens von Flüssigkeiten sowie Spezialist für die Wasseraufbereitung.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Unternehmensgruppe ihren Außenumsatz um 13,9% auf 347,8 Mio. Euro gesteigert. Bleiben die Umsätze der vier neu akquirierten Unternehmungen unberücksichtigt, so liegt der Außenumsatz bei einem Plus von 11,5%. „Trotz des guten Ergebnisses sind die Auswirkungen der Rezession nicht spurlos an ProMinent vorbeigegangen, insbesondere im letzten Quartal haben wir die Zurückhaltung bei Investitionen deutlich zu spüren bekommen“, so Prof. Dr. Andreas Dulger, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei ProMinent.
In Europa meldet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 13,5%, auf dem nordamerikanischen Markt betrug das Umsatzplus sogar 19,6%. Mit Ausnahme von China (+ 17,6%) und Indien (+ 15,7%), blieb dagegen die Umsatzentwicklung in Asien mit insgesamt + 3,3% deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Die Mitarbeiterzahl hat sich im Jahresvergleich um 6,9% auf 2.099 erhöht. Davon waren am Standort Heidelberg 572 Mitarbeiter beschäftigt – gegenüber 2007 ein Plus von 1,6%.
„Für das Geschäftsjahr 2009 sei aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise eine seriöse Umsatzplanung derzeit noch nicht möglich“, so Dulger. Was die Erweiterung des Produktportfolios angeht, so wird man auch in 2009 bestrebt sein, die bereits zugekauften Unternehmen zügig in die Firmengruppe zu integrieren und sich aber auch die Option zum Aufkauf von Firmen offen halten, die sehr gut zu ProMinent passen.
Es wurde viel über die aktuelle Wirtschaftskrise gesprochen. Ausgelöst durch viele raffgierige Manager und fehlgeleitete Investoren. Einer der sich bestens im US-Markt auskennt ist John C. Kornblum. Ehemaliger US-Botschafter in Berlin. Seine These beim Fondskongress:
Amerika steht am Scheideweg seiner Geschichte. Nach acht Jahren unter George W. Bush, nach einem desaströsen Krieg im Irak, nach dem Zusammenbruch der US-Wirtschaft hat das amerikanische Volk den Wechsel gewählt. Diese Sehnsucht nach Wandel hatten alle Präsidentschaftsbewerber im Wahljahr 2008 auf ihre Fahnen geschrieben.
Sie predigen den gütigen statt den strafenden Gott. Sie setzen auf Hoffnung statt Zweifel. Sie sprechen von Selbstbesinnung statt von Selbstgerechtigkeit. Die Nation ist dabei sich neu zu erfinden. Diesen Wechsel haben die Amerikaner aber schon oft in ihrer Geschichte geübt und stets hilft ihnen der Blick zurück auf die Tugenden aus der Pionier- und Gründerzeit.
Die Amerikaner geraten leicht ins Schwärmen, wenn sie von ihren Idealen reden: Freiheit und die freie Entfaltung der Persönlichkeit, Menschenwürde und Menschenrechte, Chancengleichheit und Toleranz. Immer wenn die Amerikaner aber feststellen, dass sie sich zu weit von diesen Gründeridealen entfernt haben oder sogar ideologisch verrannt haben, setzt ein politischer und sozialer Korrekturmechanismus ein.
Die andere Religion, die andere Meinung, die andere Hautfarbe, das andere Geschlecht, der Parteirebell ja sogar der Störenfried haben Aufwind, bringen Aufbruchstimmung in verkrustete oder veraltete Strukturen und Denkweisen. Die Veränderung der Gesellschaft und ihrer Normen erfolgt dabei in atemberaubendem Tempo.
John Kornblum analysierte den Status Quo, erläuterte die Befindlichkeit und das Selbstverständnis der Amerikaner und wagte den Blick in die Zukunft der USA unter ihrem neuen Präsidenten, eine Zukunft, die auch für die Europäer von entscheidender Bedeutung ist.
Denn nicht nur unsere Wirtschaft hängt von einem prosperierenden Amerika ab – das Gefüge der politischen Welt liegt in den Händen des neuen Präsidenten Barack Obama. Die Hoffnung, die er beschwört, ist auch die Hoffnung auf eine neue Partnerschaft zwischen Alter und Neuer Welt.
„Keine Kreditklemme, aber verschlechterte Konditionen und wachsende Probleme in der Exportfinanzierung“, so lautet das Ergebnis einer VDMA-Blitzumfrage, an der sich 251 Unternehmen des Verbandes beteiligt haben.
„Die Ergebnisse zeigen insgesamt ein erstaunlich positives Bild. Das heißt, die durch die öffentliche Darstellung der Finanzierungsprobleme geprägte Situation ist vom Gefühl her offensichtlich schlechter als die in unserer Branche objektiv feststellbare“, erklärte VDMA Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse am Mittwoch in Frankfurt. Allerdings ist die Teilnahme großer Unternehmen unterdurchschnittlich ausgefallen. „Deswegen dürfen die Gesamtergebnisse nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Einzelfall durchaus Probleme gibt, für einzelne Branchen, für einzelne Unternehmen, aber auch für einzelne Geschäfte und für Großprojekte“, betonte Hesse.
Banken stehen zu ihren Zusagen
Insgesamt zeigen die Ergebnisse der VDMA-Umfrage, dass die deutschen Kreditinstitute auch in der sich verschlechternden Situation ihre Zusagen gegenüber Maschinenbau-Unternehmen überwiegend einhalten. „In nicht wenigen Fällen wurden Linien in den letzten beiden Monaten sogar erhöht oder die Bereitschaft zur Verstärkung des Engagements erklärt“, sagte der VDMA Hauptgeschäftsführer. „Von Problemen berichten am ehesten kleine Unternehmen und Großunternehmen.“
Konditionen leicht verschlechtert
Zwar waren etwa ein Viertel der Teilnehmer mit einer - überwiegend leichten – Verschlechterung der Kreditkonditionen konfrontiert, aber dies kann angesichts der mehrheitlich begrenzten Kreditengagements nicht als Zugangssperre zu notwendigen Krediten interpretiert werden. Unabhängig von dieser Umfrage liegen im VDMA Berichte von Einzelunternehmen über verschärfte Prüfungen von Investitionsfinanzierungen vor.
Exportfinanzierung wird wichtiger – Probleme nehmen zu
Über die Hälfte der Unternehmen sind von Akkreditiven für die Abwicklung von Auslandsaufträgen abhängig. Dabei gibt es neben verschärften Prüfungen – insbesondere im Osten und für China – vermehrt Probleme bei der Unterstützung durch deutsche Banken hinsichtlich der Bestätigung und bei der Höhe der Bereitstellungsprovisionen. Nur eine Minderheit des Drittels der Unternehmen, für die hermes-gedeckte Finanzierungen wichtiger werden, sehen dabei Probleme in der Unterstützung durch deutsche Banken. Die Frage, ob der staatliche Schutzschirm für die Kreditwirtschaft sich positiv für die Kreditvergabe auswirke, wird uneinheitlich beantwortet.
Maschinenbauer haben Vertrauen in die eigene Stärke
„Die Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus sehen dem bevorstehenden Abschwung nach wie vor überwiegend mit beachtlichem Vertrauen in die eigene Stärke entgegen“, so Hesse. „Auf Basis eines überwiegend noch sehr positiven Umsatzzuwachses in 2008 und aufgrund der durchschnittlichen Produktionsauslastung noch für über sechs Monate, erwartet nach wie vor von die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen Umsatzzuwächse in 2009.“
„An Orte gehen, über die geschwiegen wird, das ist die Aufgabe des Journalisten. All den Menschen eine Stimme zu geben, die von den Mächtigen vergessen, im Stich gelassen und unterdrückt worden sind. Das ist für mich der beste Grund, unsere Notizblöcke, Kameras und Mikrofone in unsere unmittelbare Umgebung und überallhin in die Welt mitzunehmen“, so beschreibt Amy Goodman ihre Vorstellung davon, was die Aufgabe eines echten Journalisten sei. Sie arbeitet für Pacifica Radio, das einzige unabhängige Mediennetzwerk in den Vereinigten Staaten. Es wurde 1949 von Lew Hill gegründet, einem Pazifisten und Wehrdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg. Als er nach dem Krieg aus der Haft in einem Internierungslager entlassen wurde, war er der Meinung, die Vereinigten Staaten benötigten Medien, die nicht von kriegsgewinnlerischen Großkonzernen betrieben werden.
Das hat sich auch heute nicht geändert, wie dieses Buch auf erschütternde Weise zeigt. Amy Goodman und ihr Bruder David reden in diesem Buch offen über die beängstigenden Verquickungen zwischen Regierung und Massenmedien – und über die katastrophalen Folgen für die objektive Berichterstattung, besonders in Kriegszeiten.
Eine Würdigung erfuhr Amy Goodman erst unlängst: Sie erhielt für ihre Arbeit den Alternativen Nobelpreis 2008.